Willkommen in
Tamahú
Guatemala

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Herzlich Willkommen

auf unserer Website. Hier finden Sie Informationen über unsere Arbeit im zentralen Hochland von Guatemala Tamahú ist eine Gemeinde mit 112 km2 Fläche im obersten gebirgigen Polochic-Tal Guatemalas.

1994 begründete Coiffeurmeister Walter Grimm zum 20-jährigen Jubiläum seines Unternehmens in Tamahú-Dorf eine Arztstation. Im Jahr 2005 hat der Staat Guatemala in Tamahú ein Ambulatorium errichtet. Die Hilfe zur Selbsthilfe richtete sich deshalb seither vermehrt auf die Ausbildung von Hebammen und Krankenpflegern, welche in den abgelegenen und nur schwer zugänglichen indigenen Dörfern medizinische Hilfe leisten. Bis heute haben über 100 ausgewählte Indigenas die Ausbildung bei der Gesundheitsorganisation ASECSA absolviert.

Weil verseuchtes Trinkwasser Ursache vieler Krankheiten ist, wurden ab 2005 zusätzlich Projekte im Bereich Trinkwasserversorgung gestartet. Mit technischer Hilfe von Ana Cal Choc und ihren Mitarbeitern (ADICAY) wurden für 17 Bergdörfer Trinkwasserversorgungen gebaut und Fontaneros (Brunnenmeister) ausgebildet, welche für den Unterhalt der Anlagen verantwortlich sind. Zur Zeit liegt das Schwergewicht unserer Tätigkeit in Tamahú in diesem Bereich.

Es gibt in Tamahú noch viele Probleme. Der Verein hat daher weitere Wasserprojekte iniziiert. Unterstützen Sie unsere Aktivitäten, indem Sie


News

Vereinsversammlung 2026

Die Vereinsversammlung 2026 findet dieses Jahr am Montag, 29. Juni 2025 statt. Der Ryfsaal in Mellingen wird uns ein­mal mehr kostenlos zur Verfügung stehen. Wir danken der Gemeinde Mellingen für dieses Entgegenkommen.

 


Newsletter II/2026

>>> Zum Newsletter II/2026

Alle bisherigen Newsletter finden Sie übrigens in der rechten Spalte dieser Website. Wir freuen uns, seit bald zehn Jahren auf diesem Weg über Aktuelles in und um Tamahú zu berichten. Wir wünschen weiterhin viel Freude beim Lesen der News aus Tamahú!

Vorstand Verein Tamahú


Aktuelle Projekte

Onquilhá statt Comonhoj - unser neues Projekt

Die Mediationsverhandlungen mit Unterstützung einer Menschenrechtsorgani­sationm in Comonhoj haben leider keinen Fortschritt in der verfahrenen Situation innerhalb der Dorfgemeinschaft gebracht. Schweren Herzens musste das Projekt darum end­gültig aufgegeben werden. Wir sind jedoch froh, endlich Klarheit zu haben.

„Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!“

Der Fokus liegt nun ganz auf dem Projekt Onquilhá, das wir bereits früher für die Realisierung in Betracht gezogen haben. Die für Comonhoj reservierten bzw. bereits bezahlten Gelder werden auf das neue Projekt übertragen.

Inzwischen gibt es Erfreuliches zu berichten! Alle Hürden sind aus dem Weg geräumt und es konnte mit dem Bau in Onquihá begonnen werden. Das Bild zeigt die Anlieferung der notwendigen Materialien. Als Folge der starken und anhaltenden Regenfälle sowie der Osterfeiertage ist das Projekt für einige Tage sistiert worden. Nun sind aber die Arbeiten wieder aufgenommen worden und die Realisierung verläuft nach Plan.

Zum Baustellenvideo vom 29.4.2026  (YouTube)
Die Fundation des neuen Reservoirs in Onquilhá wird betoniert

Die Fertigstellung der Bauarbeiten sowie die Inbetriebnahme sind für den Spätherbst 2026 vorgesehen.

Wir freuen uns nach wie vor über jede Spende und halten Sie auf dem Laufenden.


Red de Agua

Red de Agua ist eine Vernetzung indigener Dörfer, mit dem Ziel den Unterhalt der Trinkwasserversorgungen zu gewährleisten. Dabei werden Brunnenmeister und Dorfverwaltungen aus- und weitergebildet sowie die Bevölkerung für den Grundwasserschutz sensibilisiert.

Nachdem der Vorstand in der Januarsitzung beschlossen hatte, die Aktivitäten von Red de Agua für ein weiteres Jahr zu unterstützen, hat ADICAY den Vertrag ausgearbeitet und uns unterbreitet. Im März 2026 konnte dieser gegenseitig unterzeichnet werden. Damit ist die Grundlage geschaffen, dass die wichtige Arbeit für die Nachhaltigkeit der getätigten In­vestitionen weiterhin sichergestellt ist.


Termine

Wann Betreff
Do 21.05.2026 19:30 - 21:00 Vorstand AEMT
Vorstandssitzung, Anwärter Vorstand, Vorstand, Arche Rütihof
Mo 29.06.2026 19:30 - 21:30 Vereinsversammlung 2026
Vereinsversammlung, Mitglieder, Ryfsaal Mellingen
Sa 22.08.2026 09:00 - 12:30 Honigverkauf Badstrasse
Veranstaltungen, Vorstand, Badstrasse 4
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Guatemala

Der Fall Rosenberg - Mordanklage aus dem "Jenseits"



Rodrigo Rosenberg Marzano
1960 - 2009

Im Mai 2009 erregte der Fall Rosenberg in Guatemala grosse Aufmerksamkeit. Ein Rechtsanwalt soll seinen eigenen Mord inszeniert haben. In seiner tags zuvor verfassten Abschiedsbotschaft gibt er der Regierung unter Álvaro Colom die Schuld an seinem Tod.

Am Sonntag, den 10. Mai 2009 wurde Rosenberg in einem der Nobelvororte von Guatemala-Stadt auf offener Straße erschossen. Kurz vor seinem Tod hatte Rosenberg eine Videobotschaft aufgenommen, in welcher er sagte: „Guten Abend, mein Name ist Rodrigo Rosenberg Marzano, wenn Sie dieses Video sehen, bin ich ein toter Mann. Dafür verantwortlich sind Präsident Álvaro Colom und sein Privatsekretär Gustavo Alejos.“

Dies ist jedenfalls die offizielle Version zu diesem Ereignis, wie es auch auf Wikipedia nachgelesen werden kann – Stoff genug für eine Kriminalstory, die kürzlich als Hörspiel auf Radio DRS in einer Wiederholung von 2024 erneut ausgestrahlt worden ist.

Zum Hörspiel auf SRF

Das Hörspiel gibt einen Einblick in das politische Klima in Guatemala und ist unterhaltsam zugleich. Ausserdem zeigt es die angespannte politische Situation, in der die Anklage gegen Ulrich Gurtner (s. unten) vor Gericht verhandelt wird. Noch immer besteht die Hoffnung, dass sich unter der neuen Regierung eine Wende abzeichnet und die Gerechtigkeit siegen wird.


Ulrich Gurtner - Ein Schweizer absurd unter Anklage

Ein Bericht von Ruedi Leuthold und Beat Bieri

Das Schicksal von Ulrich Gurtner, einem Schweizer, der den Kaffee-Kooperativen erfolgreich faire Preise garantiert und so den Zorn der herrschenden Elite Guatemalas auf sich gezogen hat, beschäftigt uns. Mit absurden Vorwürfen wurde er von der Justiz aus dem Verkehr gezogen und Handlungsunfähig gemacht. Zurzeit steht er mit Fussfesseln unter Hausarrest. Es ist zu hoffen, dass er – wie schon nach seiner ersten Inhaftierung – erneut freigesprochen wird. Am Schluss der Vereinsversammlung 2024 wurde ein kurzer Film über ihn und das korrupte Geschehen in Guatemala gezeigt, der die Anwesenden beeindruckt hat.

Der eindrückliche Film kann unter dem nebenstehenden Link aufgerufen und abgespielt wer­den:

>> Zum Kurzfilm

Hinweis: 2025 soll ein umfassender Kinofilm über Ulrich Gurtner in die Schweizer Kinos kommen. Wir informieren an dieser Stelle zu gegebener Zeit.


Situation in Guatemala (Bericht 10 vor 10 vom 7.5.2024)

Viel wird in den hiesigen Medien nicht über und zu Guatemala berichtet. Am 7.5.2024 hat die Sendung 10 vor 10 des Schweizer Fernsehens erfreulicherweise einen Beitrag zur Situation in Guatemala ausgestrahlt. Es braucht noch viel, bis die indigenen Teile der Bevölkerung Gleichberechtigung erfahren.

Video anschauen


Auszeichnung

NAB Charity-Award für Tamahú

Die "Neue Aargauer Bank" hat die letzten Auszeichnungen unter diesem Titel vorgenommen. Erfreulicherweise ist der Verein Tamahú berücksichtigt worden. Für den Verein Tamahú wurde eine Spende von CHF 35'000 ge-sprochen. Dies ermöglicht uns die Realisierung eines weiteren Teilprojektes und bedeutet einen weiteren Meilenstein in der Vereinsgeschichte sowie für die indigene Bevölkerung von Tamahú! Dafür sind wir ausserordentlich dankbar.

Bild: Die noch ungefasste Quelle von Chimolón